Ristorante
Capo d' Orso
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Capo d'Orso
Entlang der Amalfitanischen küste war Luigi für alle "'e Balilla", und zwar nicht deshalb, weil er als junge das Schwarzhemd getragen hätte, sondern wegen des Autos, mit dem er die Touristen zu Ausflugszielen führte.
Nach einer langen Emigrationszeit in New York, wo er sich mit allen möglichen Arbeiten durchgeschlagen hatte, kehrt Luigi Ferrara zu Beginn der dreißiger Jahre mit einigen Dollars nach Maiori zurück und tätigt zweierlei Käufe: den Balilla und ein großes Stück Land mit Steineichen und Mandelbrotbäumen - ein wahrer Triumph der mediterranen Macchia.

Ein ungewöhnliches, überall durch Steilabhänge gekennzeichnetes Gebiet, das sich mit einer Art von Landvorsprung zum Meer hin verlängert.
Das ist Capo d'Orso, reich der Tintenfische, Pezzogne, Adlerfische, Muränen und Oraden. Es gibt auch einen Militärleuchtturm, der heute noch in Funktion ist, und einen Fußweg, der bis zum äußersten Ende des Kaps führt, wo unten sich das Meer staut und aufschäumt.

Gegenüber heben sich die Amalfitanischen Küste, die Insel "li Galli" und Capri mit ihren Faraglioni in den warmen Farben atemberaubender Sonnenuntergänge deutlich ab.
Einziges Bauwerk ist ein achteckiger Turm militärischen Gepräges mit engen Schießscharten, wahrscheinlich eine Zolleinnahmestelle.

Und hier entschließt sich vor über 50 Jahren Bonaventura, der sohn Luigi 'e Balillas dazu, eine Osteria zu eröffnen.
Einfache, frisch zubereitete Gerichte von Frau Pasqualina, die eine Expertin für selbstgemachte Pasta ist

Von diesen fernen Ursprüngen bleibt nur der Zollturm. Heute ist Capo d'Orso ein renommiertes Restaurant, wo die gelungene Aufteilung der Räumlichkeiten und eine Reihe schattiger Terrassen entlang der Abhänge des Kaps ein Schauspiel von außergewöhnlich suggestiver Wirkung bieten.

Mamma Pasqualina ist immer noch hier, wachsam und unersetzlich für die Zubereitung der selbstgemachten Pastasorten: Ravioli mit verschiedenen Füllungen, Scialatielli, Laccetti, Fusilli...
Der gesamte Rest ist den drei Söhnen übertragen: Gigino, der älteste, der wie nur wenige die Kunst der Gastfreundschaft kennt, ist ein liebenswürdiger Erzähler von Geschichten und Legenden der Amalfitanischen Küste. Hier von Public Relations zu sprechen, bedeutet, seine Rolle herabzuwürdigen. Pierfranco dagegen hat seine Domäne in der Küche, und seine gebackenen Fische und gemischten Grillspezialitäten sind regelrechte Eigenkreationen. Pio schließlich, unter den wenigen Sommeliers in Kampanien mit Diplom, kümmert sich mit großer Kompetenz um einen Weinkeller mit über 150 Flaschenetiketten. Gehen Sie nicht ohne den richtigen Partner hin! Ein ordentlicher Tisch im Schatten von Steineichen gegenüber dem Meer, das Odysseus bezauberte, erfordert eine gute Dosis von Komplizenschaft.

Besondere Aufmerksamkeit ist den Arbeitsessen, Banketten, themenbezogenen Abenden und den verschiedensten Anlässen gewidmet. Das Restaurant verfügt über ein Team von Experten und Organisatoren für Festlichkeiten jeder Art und für jeglichen geistlichen Ritus.

Das Restaurant befindet sich in 11 km Entfernung von Abfahrt "Vietri sul Mare" der Autobahn A3, 12 km von Amalfi und Ravello sowie 20 km von Positano. Bewachter Privatparkplatz. Touristenbetreuung.